Meldung vom 17.03.2026

Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz: Aktueller Projektstand

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Die Kelag hat im Sommer 2025 die Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) eingereicht und arbeitet derzeit an den von der Behörde ergänzend angeforderten Unterlagen. Sobald diese vorliegen, folgt eine erneute Vollständigkeitsprüfung. Danach beginnt mit öffentlicher Auflage die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Sämtliche Unterlagen sind dann digital und in den Gemeinden sechs Wochen lang einsehbar.

Die UVE basiert auf 18 Fachgutachten sowie umfangreichen geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen. Die Fachgutachten bestätigen die Umweltverträglichkeit, insbesondere den Schutz von Wasser und Grundwasser.

Seit dem Projektstart führt die Kelag einen regelmäßigen Dialog mit Gemeinden, Tourismus- und Fischereiverbänden und informiert die Bürgerinnen und Bürger im Mölltal. Viele Anregungen aus der Region sind bereits in die Planung eingeflossen: Darunter u.a. die geplante dynamische Wasserabgabe unterhalb des Kraftwerks Gößnitz, die Errichtung einer neuen Trinkwasserschiene und die unterirdische Netz- anbindung. Zusätzlich werden mit dem Projekt touristische Impulse in den Gemeinden Flattach, Obervellach und Reißeck gesetzt.

Möll erreicht ökologischen Zielzustand
Die von sechs Mölltaler Gemeinden beauftragte Variantenstudie bestätigt, dass das Schwallausgleichskraftwerk Kolbnitz zu einem guten ökologischen Zustand der Möll führt.

Stellungnahme der Bürgermeister wird geprüft
Die hydrogeologische Stellungnahme der drei Projektgemeinden wurde mit den Autoren erörtert. Offene Punkte werden durch zusätzliche Einreichunterlagen der Kelag beantwortet.

Umfassender Schutz von Berg- und Grundwasser
Die geplante Stollentrasse ist ökologisch und technisch die beste Lösung. Sie hält Eingriffe in Natur, Landschaft und Grundeigentum so gering wie möglich. Zum Schutz von Berg- und Grundwasser sieht das Projekt gezielte Vorkehrungen sowie ein umfassendes Mess- und Monitoringprogramm vor. Es sind vorbeugende Maßnahmen, Ersatzwasserkonzepte und Notfallpläne vorgesehen.

Durchdachtes Deponiekonzept
Es wird ausschließlich unbedenkliches Ausbruchmaterial abgelagert, begleitet von Eingangskontrolle und Grundwassermonitoring. Nach Fertigstellung können die Deponieflächen rekultiviert und land- und forstwirtschaftlich genutzt werden.

Regionale Wertschöpfung & Energieunabhängigkeit
Bis zu 250 Millionen Euro Investitionen stärken die Region und erhöhen durch heimische Energieerzeugung die Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit.
Die Kelag ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner im Mölltal: Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden über den Mölltalfonds und den Wasserverband Mölltal zeichnet die Region in Kärnten aus.

Für weiterführende Informationen steht Ihnen gerne Kelag-Projektleiter, Peter Macher-Lepuschütz, unter peter.macher-lepuschuetz@kelag.at zur Verfügung.
Mehr zum Projekt finden Sie auf www.kelag.at/kolbnitz.

Der Kelag-Konzern ist einer der führenden Energiedienstleister in Österreich.

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Das 1923 gegründete Unternehmen hat umfassende Erfahrung im Erzeugen, Beschaffen, Verteilen und Verkaufen von leitungsgebundener Energie. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus erneuerbarer Energie - Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik - in Österreich. Das Tochterunternehmen Kelag Energie & Wärme ist der größte österreichweit tätige Anbieter von Wärme auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme. Die Kärnten Netz nimmt den Verteilernetzbetrieb für Strom und für Gas in Kärnten wahr. Internationale Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik sowie der Energiehandel im Ausland sind in der Kelag International gebündelt.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser. Mit einem Konzernumsatz von € 1.978,5 Mio. und 2.058 qualifizierten Beschäftigten zählt der Kelag-Konzern zu den Kärntner Leitbetrieben.
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