Meldungsübersicht
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Die Kärnten Netz investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Ausbau des 20-kV-Stromnetzes im Stadtgebiet von Radenthein. Kernstück dieser Investitionen ist eine neue 20-kV-Doppelleitung vom Umspannwerk Radenthein durch die Stadt bis zur Abzweigung der Bundesstraße Richtung Bad Kleinkirchheim. Parallel dazu optimiert die Kärnten Netz die bestehende 20-kV-Infrastruktur mit mehreren Trafostationen.
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Die Kärnten Netz investiert rund 11 Millionen Euro in die sichere und ausreichende Stromversorgung des Raumes Klagenfurt, Wörthersee Süd, Keutschacher Seental und Rosental. Das Umspannwerk Klagenfurt ist einer der wichtigsten Knoten im 110-kV-Netz der Kärnten Netz und hat drei Funktionen. Erstens ist es die wichtigste Netzabstützung zur sicheren und ausreichenden Versorgung der Landeshauptstadt Klagenfurt. Zweitens werden über dieses Umspannwerk die Region zwischen dem Wörthersee und den Karawanken mit Strom versorgt, also das Südufer des Wörthersees, das Keutschacher Seental und das Rosental. Drittens wird die Erzeugung des Draukraftwerkes Ferlach-Maria Rain über dieses Umspannwerk in das 110-kV-Netz eingespeist.

 

Zu den Behauptungen des NR-Abgeordneten Christian Ragger heute in der Kärntner Kronenzeitung stellt die Kelag Folgendes fest: Es gibt keinen Vertrag zwischen der Stadt Wien und der Kelag, wonach im Fall eines Blackouts zuerst Strom nach Wien geliefert werde und erst danach die Stromversorgung in Kärnten wiederhergestellt werde.