Meldung vom 01.09.2026

Lehrlingsstart für 39 Jugendliche im Kelag-Konzern

Kelag-Vetreter:innen mit Lehrlingen

Andrea Domberger, Eva Tatschl-Unterberger, Danny Güthlein, Luca Hartl, Mathias Scheiflinger, Adrian Lopez Garcia, Reinhard Draxler, Katharina Zimmerberger, Michaela Sapetschnig

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Im Kelag-Ausbildungscampus in St. Veit an der Glan beginnen heute 39 Jugendliche ihre Lehre bei der Kelag, der Kärnten Netz und der Kelag Energie & Wärme.

22 Lehrlinge des Jahrganges 2026 werden in der Elektrotechnik ausgebildet. „Die Elektrotechnik bleibt unser zentraler technischer Ausbildungsschwerpunkt, das unterstreicht die Bedeutung der Lehre zur Qualifizierung von Fachkräften in der Energiewirtschaft“, sagt Reinhard Draxler, Vorstand der Kelag. „Unser Alltag wird immer stärker von elektrischen Anwendungen geprägt, gleichzeitig sinkt die Nutzung fossiler Energie. Das betrifft sowohl in der Wirtschaft als auch die privaten Haushalte. Die Zahl der E-Autos und der Wärmepumpen nimmt zu, die Industrie stellt immer mehr Produktionen auf Strom um, gleichzeitig wird immer mehr Strom aus erneuerbarer Energie in das Netz eingespeist. Für die Energiezukunft brauchen wir Fachkräfte, die wir hier ausbilden. Unsere neuen Lehrlinge kommen aus allen Regionen in Kärnten, aus dem Lesachtal, dem Mölltal, dem Zentralraum, aus dem Metnitztal und dem Lavanttal.“ In der Kraftwerksgruppe Fragant beginnen heuer zwei Jugendliche aus Flattach die Lehre zum Maschinenbautechniker und in der Werkstätte in Villach bildet die Kelag zwei Nachwuchskräfte zum Metall- und Blechbautechniker aus. Sieben junge Menschen beginnen die Lehre zur Bürokauffrau/zum Bürokaufmann, ein Lehrling wird Betriebslogistiker und zwei werden Köche. Eine Jugendliche beginnt in Klagenfurt die Lehre zur technischen Zeichnerin.

Die Energiewirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte
„Unsere Energiezukunft lässt sich nicht wegprompten", betont Danny Güthlein, Vorstand der Kelag. „Je mehr KI kann, desto wertvoller wird praktisches Können. Netze müssen gebaut, Anlagen errichtet und betrieben und technische Probleme vor Ort gelöst werden. Eine technische Lehre ist deshalb kein Auslaufmodell, sondern ein Zukunftsberuf. Wer morgen eine sichere Energieversorgung will, muss heute die Menschen dafür ausbilden. Aktuell bilden wir 131 Lehrlinge aus, davon 29 weibliche Lehrlinge und davon wiederum 10 in technischen Berufen.“ Im Personalstand der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften befinden sich 522 Mitarbeiter:innen, die im eigenen Unternehmen die Lehre absolviert haben. Güthlein: „Wir verstehen die Ausbildung von Jugendlichen als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Sie stärkt den Wirtschaftsstandort Kärnten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung in unserem Land. Energiepolitik ist eng mit Standortpolitik verbunden, unsere Lehrlingsausbildung ist eine Antwort auf den Fachkräftemangel.“

Neu: Ausbildung in der Fernwärmetechnik
Neu im Ausbildungsangebot ist die Ausbildung in der Fernwärmetechnik in der Kelag Energie & Wärme. Diesen Lehrberuf hat die Kelag Energie & Wärme aktiv mitentwickelt. Zwei Jugendliche beginnen diese Fachausbildung zunächst am Ausbildungscampus in St. Veit an der Glan, danach wechseln sie an die Standorte Villach und Linz. Die Fachberufsschule werden sie in Graz besuchen. Geschäftsführerin der Kelag Energie & Wärme, Andrea Domberger: „Mit 85 Fernwärmenetzen zählt unser Unternehmen zu den führenden Fernwärmeanbietern in Österreich. Um die Wärmeversorgung der Zukunft sicherzustellen, brauchen wir hochqualifizierte Mitarbeitende. Deshalb ist die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses für uns eine strategische Investition in die Zukunft unseres Unternehmens und in die Energiewende.“ Der neue Lehrberuf verbindet Elektrotechnik, Heizungstechnik, Anlagenbau, Digitalisierung und energiewirtschaftliches Know-how zu einem modernen und vielseitigen Berufsbild. „Die Kombination von aktueller Technik, praktischem Können und hoher Verantwortung macht den Beruf Fernwärmetechnik wertvoll und zukunftssicher. Viele Aufgaben erfordern Erfahrung, technisches Verständnis und Entscheidungen direkt vor Ort. Das sind Kompetenzen, die auch künftig nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden können“, erläutert Andrea Domberger.

Ausgezeichneter Ruf der Lehrlingsausbildung
„Junge Menschen auszubilden bedeutet, in die Zukunft unseres Unternehmens zu investieren“, sagt Eva Tatschl-Unterberger, Geschäftsführerin der Kärnten Netz. „Ein großer Teil unserer Fachkräfte stammt aus der eigenen Lehrlingsausbildung. Deshalb freut es uns besonders, dass auch heuer wieder 22 Jugendliche ihre Ausbildung im Bereich Elektrotechnik beginnen.“ Die Lehrlingsausbildung hat in der Kärnten Netz seit jeher einen hohen Stellenwert und genießt einen ausgezeichneten Ruf. „Unsere Lehrlinge erwerben ihr Know-how direkt in der Praxis, bauen elektrotechnisches Fachwissen auf und werden Schritt für Schritt auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Damit bieten wir jungen Menschen attraktive Zukunftsperspektiven und schaffen gleichzeitig die Basis für qualifizierte Fachkräfte und die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, betont Eva Tatschl-Unterberger.

Individuelle Bildungswege
Die duale Ausbildung verbindet Theorie und Praxis im betrieblichen Alltag auf ideale Weise und bietet hervorragende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Rund 20 Prozent der Lehrzeit verbringen Lehrlinge in der Berufsschule, die verbleibenden 80 Prozent der Ausbildung erfolgen praktisch im Betrieb. Die technischen Lehrlinge der Kelag und ihrer Tochtergesellschaften absolvieren dabei bis zu einem Viertel ihrer betrieblichen Ausbildungszeit in der Lehrwerkstatt. 131 Ausbildner:innen im Unternehmen sind die Schlüsselpersonen für die Lehrlinge. „Sie vermitteln ihnen neben der fachlichen Kompetenz auch Orientierung, Struktur, Verlässlichkeit, Halt und gelebte Werte“, betont Michaela Sapetschnig, Personalleiterin der Kelag. „Wir beobachten, dass sich die Bildungsbiografien verändern und individueller werden“, sagt Michaela Sapetschnig. „Wir nehmen Pflichtschulabsolventen aber auch Lehrlinge auf, die bereits über einen höheren Bildungsabschluss verfügen, wie eine Matura oder eine Lehrabschlussprüfung in einem anderen Beruf. Die Lehre wird zunehmend von jungen Erwachsenen mit Vorqualifikationen als attraktiver Ausbildungsweg gewählt. Gleichzeitig schaffen Ausbildungsmodelle wie ‚Lehre mit Matura‘ Durchlässigkeit im Bildungssystem und eröffnen vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.“

Ausbildung für die Generation Alpha
Katharina Zimmerberger leitet den Ausbildungscampus der Kelag in St. Veit an der Glan: „Wir richten unseren Ausbildungsstandort auf die Anforderungen und Erwartungen der Generation Alpha aus und entwickeln ihn konsequent weiter.“ Das Ausbildungsumfeld geht weit über einen klassischen Schul- oder Lehrplatz hinaus. „Wir gestalten einen ganzheitlichen Lebens- und Lernraum für jungen Menschen, der optimale Rahmenbedingungen für ihre fachliche und persönliche Entwicklung bietet. Dazu gehören ihre Vorbereitung auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt mit hohem Praxisbezug, das Lernen in Eigenverantwortung mit hoher Sinnstiftung – das kommt den Bedürfnissen der Generation Alpha besonders entgegen. Neue Technologien und Entwicklungen sowie die Zunahme an psychosozialen Belastungen stellt hohe Anforderungen an unsere Ausbildner:innen. Die Betreuungsintensität steigt durch den höheren Bedarf an Feedback und individueller Begleitung“, sagt Katharina Zimmerberger. Neben der fundierten, zukunftsorientierten Ausbildung überzeugt die Kelag als Ausbildungsbetrieb durch ein ganzheitliches Umfeld: Wohnen im Jugendgästehaus, frisch zubereitetes Essen aus der Betriebsküche sowie zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten schaffen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lehrzeit.

Der Kelag-Konzern ist einer der führenden Energiedienstleister in Österreich.

Die Konzernunternehmen sind in den Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wärme österreichweit tätig, mit dem Schwerpunkt in Kärnten. Das 1923 gegründete Unternehmen hat umfassende Erfahrung im Erzeugen, Beschaffen, Verteilen und Verkaufen von leitungsgebundener Energie. Die Kelag gehört zu den großen Stromerzeugern aus erneuerbarer Energie - Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik - in Österreich. Das Tochterunternehmen Kelag Energie & Wärme ist der größte österreichweit tätige Anbieter von Wärme auf Basis von Biomasse und industrieller Abwärme. Die Kärnten Netz nimmt den Verteilernetzbetrieb für Strom und für Gas in Kärnten wahr. Internationale Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik sowie der Energiehandel im Ausland sind in der Kelag International gebündelt.

Neben dem Ausbau der Nutzung regenerativer Energieträger im In- und Ausland liegt der Schwerpunkt der Kelag auf Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählen beispielsweise Energieeffizienz- oder Energiemanagementlösungen wie Photovoltaik, Smart Metering und Smart Home. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kelag mit den strategischen Entwicklungsfeldern E-Mobilität und Breitband/Glasfaser. Mit einem Konzernumsatz von € 1.842 Mio. und 2.147 qualifizierten Beschäftigten zählt der Kelag-Konzern zu den Kärntner Leitbetrieben.
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Kelag-Vetreter:innen mit Lehrlingen
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Gruppenfoto Lehrbeginn
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Fernwärmetechnik-Lehrlinge mit Andrea Domberger
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Elektrotechniker-Lehrlinge der Kärnten Netz
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Lehrlinge beim Schweißen
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Katharina Zimmerberger begrüßt Kelag-Lehrlinge
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